{"id":2352,"date":"2025-03-25T10:15:56","date_gmt":"2025-03-25T09:15:56","guid":{"rendered":"https:\/\/svn.schachvereine.de\/wp6\/?p=2352"},"modified":"2025-04-28T09:32:44","modified_gmt":"2025-04-28T07:32:44","slug":"vermeidbare-niederlage-im-tuebinger-hirsch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/svn.schachvereine.de\/wp6\/vermeidbare-niederlage-im-tuebinger-hirsch\/","title":{"rendered":"Vermeidbare Niederlage gegen junges Team"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>In der vorletzten Runde der Verbandsliga S\u00fcd reisten die N\u00fcrtinger Schachstrategen in die Begegnungsst\u00e4tte Hirsch nach T\u00fcbingen. Der Schachklub Bebenhausen, der hier sein Domizil hat, empfing mit einem recht jungen Team der zweiten Mannschaft die G\u00e4stespieler. Am Ende hing der Ausgang des Wettkampfes an einem einzigen Bauernendspiel mit L\u00e4ufer gegen Springer. Hier mussten auf N\u00fcrtinger Seite genaue Z\u00fcge zur Verteidigung gefunden werden. Nach \u00fcber f\u00fcnf Stunden Spielzeit gelang dies jedoch nicht mehr und so verblieben mit 4,5:3,5 beide Spielpunkte bei den Gastgebern in T\u00fcbingen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Vorbereitung der Aufstellung<\/h6>\n\n\n\n<p>Die Vorbereitung auf das Verbandsligaduell gegen Bebehausen II gestaltete sich alles andere als gut. Nachdem schon der Ausfall beider Spitzenspieler kompensiert werden musste, handelte sich Teamchef Stefan Auch noch eine Absage an Brett vier ein. Um nicht komplett aufzur\u00fccken wurde beschlossen, die Position kampflos gegen die junge Truppe aus Bebenhausen abzugeben. Am Ende war dies vielleicht entscheidend f\u00fcr die N\u00fcrtinger Niederlage, von der Aufstellung der restlichen Sieben waren die G\u00e4stespieler aus der H\u00f6lderlinstadt zumindest gleichwertig.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Er\u00f6ffnungen verliefen ausgeglichen<\/h6>\n\n\n\n<p>Die Er\u00f6ffnungen verliefen zun\u00e4chst recht ausgeglichen. Danach versch\u00e4rften im Mittelspiel Sascha Mareck und Arnd-R\u00fcdiger Schwarz alsbald ihre Stellungen. Nach einem Abtausch der Damen gewann Klaus Templin einen Bauern w\u00e4hrend Soroush Wadiei als Nachziehender diesen f\u00fcr freies Figurenspiel opferte. In einer ausgeglichenen Stellung einigte sich Auch auf die Punkteteilung.<\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Ungest\u00fcmer K\u00f6nigsangriff <\/h6>\n\n\n\n<p>Dem ungest\u00fcmen K\u00f6nigsangriff von Mareck mangelte es aber an Figurenunterst\u00fctzung, die auf dem anderen Partieabschnitt zur\u00fcckgeblieben war. Er wurde rasch ausgekontert und die anschlie\u00dfende Niederlage lie\u00df nicht lange auf sich warten. Nachdem sich Schwarz im Angriff verrechnet hatte fehlte ihm zwischenzeitlich ein kompletter Turm. Ebenso wendete sich dieses Blatt zugunsten der Gastgeber und zum entt\u00e4uschenden Zwischenstand von 3,5:0,5 f\u00fcr Bebenhausen.<\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Nachhaltiges Spiel<\/h6>\n\n\n\n<p>Das Spiel von Michael Doll am K\u00f6nigsfl\u00fcgel war nachhaltiger. Mit einem zentralen Bauernopfer trennte er des Gegners Streitkr\u00e4fte und fiel mit Dame, L\u00e4ufer und Springer \u00fcber den schwarzen Monarchen her. Im 22. Zug war das Schachmatt bereits nicht mehr abzuwenden, was die unmittelbare Aufgabe erzwang.<\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Bretter sechs bis acht gefordert<\/h6>\n\n\n\n<p>Nun waren die Positionen sechs bis acht gefordert noch zweieinhalb Brettpunkte f\u00fcr einen Ausgleich einzufahren. Templins Gegen\u00fcber b\u00fc\u00dfte Material ein da er eine Figuren\u00fcberlastung nicht w\u00fcrdigte. Die Abwicklung des technisch gewonnenen Endspiels bereitete keine Schwierigkeiten. Mehr M\u00fche musste Wadiei auf sich nehmen, nachdem er den Sack schon fast zugemacht hatte. Der Gastgeberspieler kam in der Abwicklung zur letzten Partiephase wieder zur\u00fcck. <\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Starke verbundene Freibauern<\/h6>\n\n\n\n<p>Zum Schluss waren die beiden schwarzen verbundenen Freibauern aber zu stark und mit nur noch 30 Sekunden Bedenkzeit pro Zug ausgestattet gab der Bebenh\u00e4usener zum 3,5:3,5-Anschluss auf. Der Ausgang des Matches hing, wie anfangs beschrieben nun an Andreas Rohr. In der etwas schlechteren Position mit Springer gegen L\u00e4ufer zog sich das Bauernendspiel noch \u00fcber eine weitere Stunde lang hin. Rohr musste dabei immer gute Z\u00fcge zur Verteidigung des Einbruchs finden, was aber am Ende nicht mehr gelang.<\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Unn\u00f6tige Niederlage<\/h6>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die unn\u00f6tige Niederlage von N\u00fcrtingen zu verhindern war, ist Ebersbach nach dem Ausw\u00e4rtssieg in Rangendingen der Spitzenplatz nicht mehr zu nehmen. Weitere Sorgen um den Klassenerhalt m\u00fcssen sich neben Pfullingen noch Langenau und Ulm machen, da es bis zu vier Absteiger aus den Verbandsligen geben kann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bebenhausen II \u2013 N\u00fcrtingen 4,5:3,5<\/strong><br>Kas\u00fcschke-Mareck 1:0; Freiherr von Hauff-Aring +\/-; Kauth-Auch 1\/2:1\/2; Korenchenko-Schwarz 1:0; Wied-Doll 0:1; Thelen-Rohr 1:0; Le\u00dfmeister-Templin 0:1; Andrei-Wadiei 0:1.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der vorletzten Runde der Verbandsliga S\u00fcd reisten die N\u00fcrtinger Schachstrategen in die Begegnungsst\u00e4tte Hirsch nach T\u00fcbingen. Der Schachklub Bebenhausen, der hier sein Domizil hat, empfing mit einem recht jungen Team der zweiten Mannschaft die G\u00e4stespieler. Am Ende hing der Ausgang des Wettkampfes an einem einzigen Bauernendspiel mit L\u00e4ufer gegen Springer. 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