{"id":2800,"date":"2025-10-20T08:58:09","date_gmt":"2025-10-20T06:58:09","guid":{"rendered":"https:\/\/svn.schachvereine.de\/wp6\/?p=2800"},"modified":"2025-10-21T11:10:31","modified_gmt":"2025-10-21T09:10:31","slug":"nuertinger-erste-knapper-sieg-nach-schleppendem-start","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/svn.schachvereine.de\/wp6\/nuertinger-erste-knapper-sieg-nach-schleppendem-start\/","title":{"rendered":"N\u00fcrtinger Erste: knapper Sieg nach schleppendem Start"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mit gemischten Gef\u00fchlen ging es am Sonntag zum zweiten Spiel ins sch\u00f6ne, aber verschlafene Illertissen &#8211; Jedesheim ist ein Stadtteil davon. Nicht nur mussten wir auf drei unserer Stammspieler verzichten, auch bereitete uns die gegnerische Aufstellung leichte Sorgen. So warteten dort mit den 13-j\u00e4hrigen Kelembet-Zwillingen zwei riesige Nachwuchstalente auf uns. <\/strong><\/p>\n<p>So hatte es allein Maksym (5 Minuten Altersunterschied, wie er mir sp\u00e4ter erz\u00e4hlte) in einem Jahr geschafft seine Rating um 380 Punkte zur erh\u00f6hen. Sympathische Jungs, aber auch gef\u00e4hrlich! Nat\u00fcrlich hatte dann genau der Berichterstatter das Gl\u00fcck auf Maksym zu treffen, der sich gut vorbereitet zeigte und versuchte mich in einem K\u00f6nigsinder fr\u00fch unter Druck zu setzen. Dasselbe Los traf Klaus Templin, der sich seiner Haut gegen\u00fcber Maksyms Bruder Artem erwehren musste.<\/p>\n<p>Auch sah es nach der Er\u00f6ffnung an vielen Brettern nicht sonderlich rosig aus. So hatte Wolfgang Kudlich die Er\u00f6ffnung nicht sonderlich ambitioniert behandelt und sah sich in einem fr\u00fchen Endspiel bereits einem stark postiertem schwarzen L\u00e4ufer auf d5 entgegen, der das gesamte wei\u00dfe Spiel l\u00e4hmte. Auch Andreas Rohr und Friedrich Seischab sahen sich in Schwierigkeiten. W\u00e4hrend Andreas eine Zersplitterung seiner Bauernstruktur am Damenfl\u00fcgel hinnehmen musste (f\u00fcr die der Gegner sogar noch das L\u00e4uferpaar und Entwicklungsvorsprung erhielt), hatte sich Friedrich auf eine ziemlich passive Variante des Caro-Kann eingelassen, die ihn zum abwarten verdammte.<\/p>\n<p>Auf der Habenseite hatte Michael eine angenehme Druckstellung gegen den d6-Bauern des Schwarzen entwickelt. Auch Klaus hatte geschafft, die Drohungen von Artem zu neutralisieren und ihn sowohl im Zentrum als auch am Damenfl\u00fcgel einzuschn\u00fcren. Am souver\u00e4nsten agierten allerdings Claudius und Soroush. W\u00e4hrend Claudius bereits aktives Spiel am K\u00f6nigsfl\u00fcgel erreichen konnte, schaffte Soroush es gar den Gegner f\u00fcr sein riskantes Er\u00f6ffnungsspiel (1.d4 c6 2.c4 b5?!) mit totaler Zentrumsdominanz und einem r\u00fcckst\u00e4ndigen Bauern auf e7 zu bestrafen. Es blieb also spannend.<\/p>\n<p>Allerdings gingen leider erstmal die Partien von Wolfgang und Andreas verloren. Wolfgang konnte nicht alle Einbruchsfelder des Gegners \u00fcberdecken und musste am Schluss noch einen taktischen Schlag auf c3 \u00fcber sich ergehen lassen. Andreas verlor aufgrund einer Grundreihendrohung bei Damentausch einen Bauern, was gegen das L\u00e4uferpaar im Endspiel entscheidend ist.<br \/>\nNun aber schlug die Stunde der N\u00fcrtinger. Nachdem ich versuchte fr\u00fch die Initiative zu ergreifen, aber eine starke Ressource Maksyms \u00fcbersehen hatte (ich dachte, der Zug f\u00fchrt zum Verlust) konnte ich durch ein Bauernopfer in ein leicht haltbares Endspiel mit Turm+L\u00e4ufer abwickeln. Ergo Remis. Gleichfalls gelang es Friedrich seine Partie zu retten, in dem er durch ein Figurenopfer maximales Chaos verursachte und dann nach weiteren taktischen Nadelstichen tats\u00e4chlich ein Remisangebot erhielt.<\/p>\n<p>Die beiden Remis sollten dann auch die Wende zugunsten der G\u00e4ste einleiten.\u00a0Michael gelang es den d6-Bauern und damit die Partie zu gewinnen und Claudius vollstreckte sauber den gegnerischen K\u00f6nig, nachdem der Gegner seine Dame auf der Suche nach Gegenspiel von der Verteidigung desselbigen abzog. Klaus hingegen gelang es erst eine Qualit\u00e4t zu gewinnen und konnte nach dem letzten Verzweiflungsangriff von Artem selbst zum Gegenangriff \u00fcbergehen. Den Schlusspunkt setzte Soroush, der erst die Dame f\u00fcr Turm+L\u00e4ufer eroberte und dann mit feinen Zugzwangman\u00f6vern den Gegner zur Kapitulation zwang. Eine starke Mannschaftsleistung der N\u00fcrtinger trotz fehlendem Stammpersonal. So kann es weitergehen! Von den Br\u00fcdern werden wir sicherlich noch eine Menge zu h\u00f6ren bekommen. (SM)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit gemischten Gef\u00fchlen ging es am Sonntag zum zweiten Spiel ins sch\u00f6ne, aber verschlafene Illertissen &#8211; Jedesheim ist ein Stadtteil davon. Nicht nur mussten wir auf drei unserer Stammspieler verzichten, auch bereitete uns die gegnerische Aufstellung leichte Sorgen. So warteten dort mit den 13-j\u00e4hrigen Kelembet-Zwillingen zwei riesige Nachwuchstalente auf uns. 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