Kategoriearchiv: Spielberichte ab 3. Mannschaft

Zwei Freibauern und zwei Punkte für Nürtingen 4

Zum Saisonauftakt musste das junge Team der vierten Mannschaft beim Freibauer Esslingen antreten. Schon beim Betreten des Spiellokals fühlten sich die Nürtinger fast wie zu Hause: Die Räumlichkeiten im Untergeschoss mit ihren dicken Mauern aus hellem Sandstein erinnerten stark an den Salemer Hof. Und auch der Vereinsname der Gastgeber sollte sich später als gutes Omen erweisen, denn gleich in zwei Partien waren Freibauern entscheidend für den Nürtinger Erfolg.

Der Wettkampf begann äußerst erfreulich für die Gäste. Michael Lohmüller konnte früh Material gewinnen und sich damit eine klare Vorteilsstellung erarbeiten. Sein junger Kontrahent erlaubte sich anschließend weitere Ungenauigkeiten, sodass Michael die Partie sicher nach Hause brachte und Nürtingen mit 1:0 in Führung ging.

Till Hofmeister spielte mit den schwarzen Steinen eine starke Partie. Durch geschickte Züge gewann er mehrere Tempi und wenig später eine Leichtfigur. Lediglich sein Königsflügel blieb zunächst unterentwickelt, weshalb sich sein Monarch noch längere Zeit in der Brettmitte aufhalten musste. Mit umsichtigem Spiel gelang es Till jedoch, die gegnerische Dame abzutauschen und den gefährlichsten Angreifer vom Brett zu nehmen. Zwar konnte Weiß die schwarzen Figuren zeitweise einengen, doch Till behielt jederzeit die Kontrolle. Nachdem ein Bauer zur Dame umgewandelt worden war, gab sein Gegner die aussichtslose Stellung auf.

Auch Kaan Aslan erspielte sich materiellen Vorteil und vereinfachte die Stellung anschließend durch mehrere Abtäusche. Danach arbeitete er konsequent auf einen Freibauern hin. Mit einem sehenswerten Läuferopfer beseitigte er das letzte Gegenspiel seines Kontrahenten. Der entstandene Freibauer war nicht mehr aufzuhalten und sorgte für das 3:0. Damit war zumindest der erste Mannschaftspunkt bereits gesichert.

Die Gastgeber gaben sich jedoch noch nicht geschlagen. In der Partie von Fabian Tapp kam die Italienische Partie aufs Brett. Diese gilt zwar als solide Antwort auf die Königsbauerneröffnung, hält für Schwarz aber einige feine Herausforderungen bereit. Fabian hatte früh rochiert, geriet anschließend jedoch durch eine ungenaue Behandlung einer Fesselung auf seinen Königsspringer unter Druck. Sein Gegner konnte die Königsstellung öffnen und gleichzeitig auf der anderen Brettseite gefährliche Drohungen schaffen. Letztlich erwies sich die Stellung als nicht mehr haltbar.

Die beiden Nürtinger Mädchen zeigten dagegen starke Leistungen. Leona opferte im frühen Mittelspiel einen Bauern, um die Initiative zu behalten, hatte die Folgen aber möglicherweise etwas zu optimistisch eingeschätzt. Nach dem Damentausch blieb zudem ein isolierter Doppelbauer auf der c-Linie zurück. Da ein Endspiel unter diesen Umständen wenig verheißungsvoll erschien, setzte sie konsequent auf Angriff. Mit einem Figurenopfer brachte sie ihren Gegner völlig aus dem Konzept. Schließlich konnte das drohende Matt nur noch durch ein Turmopfer verhindert werden. Darauf verzichtete der Esslinger jedoch und streckte die Waffen. Mit dem vierten Brettpunkt war der Mannschaftssieg für Nürtingen bereits perfekt.

Zu diesem Zeitpunkt verfügte Alina schon über eine Mehrfigur, während ihrem Gegner kaum mehr als einige taktische Tricks blieben. Doch Alina blieb konzentriert, verwertete ihren Vorteil souverän und ließ nichts mehr anbrennen. So stand am Ende ein deutlicher 5:1-Erfolg für die Nürtinger Gäste zu Buche, die damit beide Mannschaftspunkte aus Esslingen entführten.

Abstiegsspiel gegen Pliezhausen

Durch den Stichkampf gegen Pliezhausen bekam Nürtingen 3 noch einmal eine zusätzliche Chance, den Klassenerhalt in der Bezirksliga zu sichern. Entsprechend angespannt, aber auch hochmotiviert ging die Mannschaft an die Bretter.

An Brett 1 wurden in Stefans Partie zunächst alle Leichtfiguren abgetauscht. Im anschließenden Schwerfigurenendspiel wehrte sein Gegner unter Aufgabe eines Bauern einen Königsangriff ab. In der entstandenen Stellung hätte Stefan mit dem richtigen Zug weiter auf Gewinn spielen können, doch nach einem weiteren Abtausch verflachte das Damenendspiel zunehmend. Am Ende einigte man sich auf ein Remis.

Max konnte nach einer Ungenauigkeit seines Gegners in der Eröffnung diesem einen doppelten Isolani verpassen. Dadurch übernahm er die Initiative und versuchte, den Gegner positionell immer weiter einzuengen. Nach einer ungenauen Abwicklung wurden jedoch Türme und Damen getauscht, wodurch der Vorteil nicht mehr entscheidend auszubauen war. Die Partie endete schließlich mit einer Punkteteilung.

An Brett 3 entwickelte sich Finnjas Partie zunächst sehr ausgeglichen. Im weiteren Verlauf entstand ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern, in dem beide Seiten noch Chancen hatten. Da Nürtingen zu diesem Zeitpunkt bereits mit 2,5:0,5 in Führung lag, bot Finnja Remis an. Ihr Gegner nahm das Angebot an, sodass ein weiterer wichtiger halber Punkt gesichert war.

Auch Hendriks Partie an Brett 4 verlief lange Zeit in ruhigen Bahnen. Aus einer recht ausgeglichenen und geschlossenen Stellung heraus konnte er sich durch einige Ungenauigkeiten seines Gegners einen Vorteil erspielen. Zwar hätte Hendrik durchaus noch auf Gewinn spielen können, doch beim Zwischenstand von 2,5:0,5 für Nürtingen nahm er das Remisangebot seines Gegners an und steuerte damit ebenfalls einen wichtigen halben Punkt bei.

An Brett 5 ging Tobias mit heterogenen Rochaden ein gewisses Risiko ein. Daraus entwickelte sich eine hochkomplizierte Stellung mit zahlreichen taktischen Möglichkeiten und Abzugsmotiven. Nachdem sich die taktischen Verwicklungen etwas gelegt hatten, gelang es Tobias, mit seinen Türmen in die gegnerische Stellung einzudringen. Der Angriff lief ohne echtes Gegenspiel weiter, und nur wenige Züge später wurde der gegnerische König mattgesetzt.

Tim konnte seine Eröffnung ausgeglichen gestalten. Nach einem Springertausch baute er zunehmend Druck auf die gegnerische Stellung auf. Im weiteren Verlauf gelang es ihm, einen Turm zu gewinnen. Diesen materiellen Vorteil verwertete er anschließend sicher, bis seinem Gegner schließlich nur noch die Aufgabe blieb.

An Brett 7 verlief die Eröffnung zunächst ruhig. Es wurden nur wenige Figuren abgetauscht, bevor die Partie direkt ins Mittelspiel überging. Die Nürtinger Seite verfolgte den Plan, das Zentrum zu öffnen, da der gegnerische König noch immer in der Mitte stand. Nach einem Angriff entschied sich Schwarz für den falschen Verteidigungszug und verlor die Partie aufgrund einer entscheidenden Mattdrohung sofort.

An Brett 8 konnte Nürtingen im Mittelspiel zunächst einen Bauern gewinnen, da dessen Verteidigung eine Schwäche in der gegnerischen Königsstellung verursacht hätte. Danach wurde jedoch unglücklich in ein Endspiel mit Dame gegen Türme abgewickelt, wodurch der Vorteil verloren ging. Die Stellung war anschließend nicht mehr zu gewinnen, und man einigte sich auf Remis. (TW)

Nürtingen 3 kommt bei der SSG Fils-Lauter 1 unter die Räder

Als Tabellenzweiter empfing die SSG Fils-Lauter 1 unsere 3. Mannschaft aus Nürtingen. Die Rollen waren damit klar verteilt, dennoch wollte Nürtingen alles daransetzen, dem Favoriten Paroli zu bieten.

An Brett 1 lieferten sich Stefan und sein Gegner eine lange, positionell geprägte Partie mit Chancen auf beiden Seiten. In der entscheidenden Zeitnotphase unterliefen Stefan jedoch zwei schwerwiegende Fehler, die letztlich zur Niederlage führten.

Max konnte sich an Brett 2 in der Eröffnung zunächst einen kleinen Vorteil erspielen, ehe die Partie sehr taktisch wurde. Nach einer ungenauen Abwicklung verflachte sein Vorteil jedoch. In dem Versuch, aus einer ausgeglichenen Stellung mehr herauszuholen, verrechnete er sich und verlor Material, was schließlich zur Niederlage führte.

Finnja hatte es mit einem deutlich stärkeren Gegner zu tun und musste mehrere kritische Momente überstehen. Zwischenzeitlich geriet sie in Nachteil, konnte jedoch mit einer taktischen Wendung ausgleichen und die Partie sicher in ein Remisendspiel führen.

Hendrik konnte sich im Mittelspiel einen starken Angriff erarbeiten und so seinen Gegner in eine passive Position zwingen. In einer deutlich gewonnen Position gerat Hendrik allerdings in starke Zeitnot und der Bonus von 30 Minuten war noch lange nicht in Sicht. Aufgrund dessen einigte man sich schließlich auf ein Remis.

Tobias kam gut aus der Eröffnung und konnte sich mit Raumvorteil eine angenehme Stellung erarbeiten. Zwei Ungenauigkeiten führten jedoch zu einer komplizierten und schwer spielbaren Position. Ein geplanter Befreiungszug erwies sich als regelwidrig, und die alternative Fortsetzung ließ die Stellung schließlich kippen zur Niederlage

Tim erreichte nach einer ausgeglichenen Eröffnung eine ruhige Stellung, in der keine Seite klare Initiative entwickeln konnte. Nach dem Abtausch der Schwerfiguren entstand ein ausgeglichenes Endspiel, doch Tim geriet in Zugzwang, verlor einen entscheidenden Bauern und musste sich geschlagen geben.

Sebastian startete mit einem Angriff aus der Eröffnung heraus, der jedoch erfolgreich abgewehrt wurde. Die Partie blieb lange ausgeglichen, und im Endspiel opferte er einen Randbauern für Gegenspiel im Zentrum. Ein übersehener taktischer Einschlag in Form einer Springergabel führte jedoch zur Niederlage.

Alina hatte auch einen DWZ Nachteil von über 500 Punkten. Sie konnte die Partie lange offen gestalten, aber am Ende gelang es ihrem Gegner im Angriff eine Leichtfigur und damit die Partie zu gewinnen.

Gegen den starken Tabellenzweiten war für Nürtingen an diesem Tag wenig zu holen. Trotz einiger guter Ansätze und kämpferischer Leistungen musste man sich letztlich mit 1:7 geschlagen geben.
Die letzte Chance, die Abstiegsränge noch zu verlassen, bietet sich am finalen Spieltag gegen Göppingen 3. (TW)

Erster Sieg für Nürtingen 3

Am vergangenen Spieltag kam es zum wichtigen Kellerduell in der Bezirksliga. Nürtingen 3 empfing zuhause Göppingen 3 – Letzter gegen Vorletzten. Für beide Mannschaften ging es um wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Leider trat die Mannschaft etwas ersatzgeschwächt an. Mannschaftsführer Tim griff daher zu seinem letzten Trumpf: seinem Glücksanzug – was sollte hier also noch schief gehen?

Den ersten Rückschlag musste Hendrik hinnehmen. In einem leicht schlechteren Mittelspiel übersah er eine Fesselung seines Springers, wodurch seine Dame ohne Kompensation verloren ging. Die Stellung war danach nicht mehr zu halten und Göppingen ging früh mit 0:1 in Führung.

Stefan bekam dann beim Stand von 0-1 ein Remisgebot. Zu dem Zeitpunkt war es ein ausgeglichenes Schwerfigurenendspiel bei heterogenen Rochaden, ein Spiel, das durchaus beide Seiten gewinnen konnten. Aber im Vertrauen auf seine Mannschaft willigte er ins Remis ein.

Und direkt danach zeigten seine beiden Schülerinnen, wie man das besser macht.

Zunächst gewann Leona im scharfen Angriff Material, tauschte solide runter und eroberte noch einen gefährlichen Freibauern. Ihrer Gegnerin blieb dann nichts weiter als die Aufgabe. Als Ersatzspielerin zeigte Leona eine sehr starke Leistung in der Bezirksliga.

Finnja hatte den DWZ-stärksten Spieler der gegnerischen Mannschaft vor sich. Aber sie blieb immer leicht im Vorteil, brachte ihre Figuren immer stärker in den Angriff und erlegte mit einem Abzugsschach und -Matt den gegnerischen König. Damit hatten wir den Spielstand gedreht und lagen 2.5-1.5 vorne.

Tim konnte nach ausgeglichener Eröffnung eine Ungenauigkeit seines Gegners nutzen und einen Bauern gewinnen. Mit dem zusätzlichen Raumvorteil und seinem Läuferpaar baute er seine Stellung Stück für Stück aus. Am Ende drohte entscheidender Materialgewinn, woraufhin sein Gegner die Partie aufgab.

Tom Luca gab sein Debüt in der dritten Mannschaft. Lange hielt er gut mit, musste im Mittelspiel jedoch Material abgeben. Die entstandene Stellung ließ sich anschließend nicht mehr verteidigen, so dass Göppingen noch einmal verkürzen konnte.

An Brett sechs kam Weiß zwar ohne materiellen Vorteil, aber mit der besseren Stellung aus der Eröffnung. Dadurch waren die Pläne relativ klar und Sebastian konnte zudem einen Zeitvorteil aufbauen. Kurz vor dem Ende versuchte sein Gegner zwar noch einen Gegenangriff, übersah dabei jedoch ein taktisches Motiv. Sebastian nutzte dies aus, gewann die Qualität im Doppelturm-und-Springer-Endspiel und sein Gegner gab auf. Damit war beim Stand von 4,5:2,5 der Mannschaftssieg bereits gesichert.

Am längsten kämpfte Tobias. Aus einer eigentlich guten Stellung nach der Eröffnung entwickelte sich durch einige ungenaue Züge eine zunehmend unangenehme Position. Doch beim Übergang vom Mittelspiel ins Endspiel fand Tobias eine taktische Möglichkeit, in ein ungleichfarbiges Läuferendspiel mit einem Bauern weniger abzuwickeln. Dort erwies sich die Stellung als haltbar, sodass er die Partie schließlich Remis halten konnte.

Mit einem wichtigen 5 -3 Mannschaftssieg im direkten Kellerduell konnte Nürtingen 3 wertvolle Punkte im Abstiegskampf sammeln. Mit nun drei Mannschaftspunkten lebt die Hoffnung auf den Klassenerhalt weiter – und die Mannschaft hat gezeigt, dass sie im Saisonendspurt noch einmal angreifen kann. Es bleibt nur die Frage an den Mannschaftsführer, warum der Glücksanzug erst am drittletzten Spieltag ausgepackt wurde ? (TW)

SV Nürtingen III – SF Göppingen III 5:3

S.Gold – Wonisch 0,5:0,5, F.Gold – Schmülling 1:0, Pakieser – Hock 0:1, Wiesner – S.Cilo 0,5:0,5, Bentsche – Rapp 1:0, Kocserha – Müller 1:0, Aurich – Mirica 0:1, L.Lohmüller – S.Cilo 1:0

Dicker Turm Esslingen zu stark für Nürtingen 3

Am 18.01. reiste die dritte Mannschaft zum Auswärtsspiel nach Esslingen, wo mit dem aktuellen Tabellenzweiten der Bezirksliga ein besonders starker Gegner wartete. Trotz einer leicht ersatzgeschwächten Aufstellung wollte das Team die Herausforderung annehmen und prüfen, ob sich dennoch der ein oder andere Punkt entführen lässt.

Am ersten Brett konnte Stefan die Partie lange ausgeglichen halten und kam mit einem positionellen Bauernopfer zu einigen Drohungen. In der zweiten Zeitnotphase entschied dann ein fehlerhafter Übergang ins Bauernendspiel die Partie zu Gunsten seines Gegners.

Nach einer ausgeglichenen Eröffnung konnte Max mit Schwarz den Anzugsvorteil seines Gegners neutralisieren. Im Mittelspiel wurde er jedoch zu gierig und griff nach einem vermeintlich vergifteten Bauern. Dieser Entschluss erwies sich als Wendepunkt, denn danach kippte die Stellung zunehmend zu Gunsten des Gegners.

Die Partie von Hendrik verlief vergleichsweise ruhig. Zwar erspielte er sich zu Beginn einen kleinen Vorteil, doch dieser konnte vom Gegner schnell wieder egalisiert werden. In einer ausgeglichenen Stellung ohne realistische Gewinnchancen einigte man sich schließlich auf ein Remis.

Tobias nutzte die etwas ungewöhnliche Eröffnung seines Gegners geschickt aus und kam mit einem starken Angriff gegen den offengelegten König ins Mittelspiel. Die Stellung war objektiv gewonnen, doch unter Zeitdruck fand er nicht die präzisesten Fortsetzungen. Eine Springergabel kostete schließlich eine Qualität, sodass Tobias froh war, im Angriff wenigstens zwei Bauern eingesammelt zu haben. Am Ende war das Remis nicht mehr zu vermeiden.

Tim stand nach der Eröffnung zunächst etwas schlechter, da sein Gegner die Stellung besser behandelte. Nach einigen ungenauen Zügen auf der Gegenseite konnte Tim sich jedoch konsolidieren und die Partie stabilisieren. In der ausgeglichenen Stellung bot er Remis an, das sein Gegner annahm.

An diesem Brett kam es zum „Sebastian-Duell“. Der Nürtinger Sebastian musste früh verteidigen, tat dies jedoch sehr souverän und konnte sogar einen Gegenangriff am anderen Königsflügel aufziehen. Eine falsche Idee bei der Verteidigung eines erneuten Angriffs führte jedoch zum Verlust einer Figur. Der anschließende Gegenangriff verpuffte, und so ging die Partie letztlich an den Sebastian aus Esslingen.

James hatte es mit einem sehr starken Gegner zu tun. Ein Figurenopfer, das einen Mattangriff einleiten sollte, schlug leider nicht durch. Ohne ausreichende Kompensation blieb ihm wenig entgegenzusetzen, sodass er sich bald geschlagen geben musste.

Am letzten Brett geriet die Nürtinger Seite früh unter Druck. Eine frühe Rochade ermöglichte dem Gegner einen starken Königsflügelangriff, unterstützt durch deutlichen Raumvorteil. Ein unglücklicher Turmzug erlaubte schließlich eine entscheidende Springergabel, woraufhin die Partie von Vanessa aufgegeben werden musste.

Am nächsten Spieltag wartet ein echtes Kellerduell: Nürtingen 3 empfängt zuhause Göppingen 2. Im direkten Aufeinandertreffen des Tabellenletzten mit dem Vorletzten geht es um wichtige Punkte und die Chance, sich im Tabellenkeller Luft zu verschaffen. (TW)