Archiv der Kategorie: Jugend & Turniere

Bezirksjugendmeisterschaften: Nürtingen erneut sehr erfolgreich

Bei den diesjährigen Meisterschaften der Bezirksjugend Neckar-Fils konnte die Schachjugend aus Nürtingen wieder viele Erfolge vermelden.

Zunächst mal kamen wir mit dem größten Team aus dem Bezirk an, mit insgesamt 13 Jugendlichen (12 aktiv, 1 passiv) stellten wir die größte Einzelgruppe unter den teilnehmenden Vereinen. Und auch bei den Ergebnissen und den Qualifikationsplätzen zur württembergischen Meisterschaft können wir viel Positives vermelden, besonders unsere Mädchen konnten sich auszeichnen.

Wir waren in den Gruppen U10 bis U16 vertreten, in der U18 konnten wir keine Teilnehmer stellen.

In der U10 gingen für uns Rohan und Alina Z. ins Turnier. Rohan erwischte mit 2/2 einen blendenden Start, musste aber dann gegen die Spitze der Altersklasse etwas Federn lassen und kam am Ende als 15. ins Ziel und konnte sich seine erste DWZ erspielen.

Mit anderen Vorzeichen startete Alina, in den ersten 3 Runden musste sie ihren Gegnern gratulieren. Danach aber kam eine furiose Aufholjagd mit 4 Siegen und Folge. Diese Serie wurde mit dem 11. Platz, aber vor allem mit dem Pokal für die U10 Bezirksmeisterin belohnt. Damit verbunden ist auch die Qualifikation für die WJEM in Lindau.

In der U12 starteten Till, Kyrill und Leona im Wettstreit um die Platzierungen und Pokale. Till musste nach 2 Runden leider aussteigen, aber konnte bis dahin mit 50% ein DWZ-Plus verbuchen. Kyrill wurde mit 3 Punkten neunter in seiner Altersklasse und musste nur DWZ-stärkeren gratulieren. Eine solide Leistung, die Hoffnung für die kommenden Jahre macht. Das beste Ergebnis lieferte in dieser Altersklasse Leona ab, die mit dem klaren Ziel der Qualifikation angereist war.

Mit 4 Punkten lieferte sie ein bärenstarkes Turnier ab, das ihr auch ca. 100 DWZ-Punkte einbrachte. In der letzten Runde musste sie leider nach einem Einsteller noch dem späteren Drittplatzierten gratulieren, was ihr Platz 3 und den Titel der Bezirksmeisterin kostete, aber das Ticket für die WJEM war bereits nach Runde 5 sicher gelöst. Eine klare Belohnung für die sehr starken Auftritte in den vorherigen Runden. Somit wird auch sie in den Osterferien in Lindau antreten dürfen.

Die U14 war dann in der Hand der Mädchen. Den 10 Jungs standen 11 Mädchen gegenüber, im Schach ein äußerst seltenes und daher umso erfreulicheres Ereignis.

Für uns starteten mit Anna (unter ihrem aktiven Verein Reutlingen angetreten) und Anhelina zwei weitere Anwärterinnen auf die Qualifikation. Und auch sie sollten liefern. Anhelina hatte zwar ein paar knappe Partien auf dem Brett und musste bis zur letzten Runde warte, bis mit ihrem Sieg über eine Mitkonkurrentin der Qualifikationsplatz unter Dach und Fach war. Mit 3,5 / 5 auch hier ein starkes Ergebnis. Und Anna sollte es noch besser machen. Auch sie hatte in der letzten Runde nochmal ein Hammerlos, konnte dort den Spitzenreiter entthronen und gewann damit sowohl den Titel der weiblichen wie auch der gemischten Klasse. Und natürlich sehen wir dann auch beide in Lindau.

In der U16 hatten wir mit fünf Teilnehmern und einer Teilnehmerin unsere stärkste Fraktion.

Paul und Kaan spielten im hinteren Tabellendrittel und konnten dann die Plätze 20 und 18 erringen. Ravi wurde mit 2,5 Punkten 13. der Tabelle und wurde mit einem DWZ-Plus belohnt, er musste dabei 4 seiner 5 Spiele gegen Vereinskameraden spielen. James spielte teilweise sehr stark und hatte im letzten Spiel noch gute Chancen auf den WJEM-Platz, leider verlor er die letzte Runde und kam damit auf dem 7. und damit ersten Nichtqualifikationsplatz an.

Besser machten es Finnja und Friedrich, wobei auch hier das beschleunigte Schweizer System und die geringe Rundenanzahl für Schweißperlen auf der Stirn sorgte. Bereits nach Runde 3 hatten wir auf der Heimfahrt analysiert, dass sie vermutlich gegen die beiden Spitzenreiter mit über 1900 DWZ in der letzten Runde nochmal werden antreten müssen und damit die einzigen aus dem Starterfeld sein werden, die beide Topspieler bekommen werden.

Finnja hatte zwar die Qualifikation bereits früh sicher, dafür waren in der U16 einfach zu wenige Mädchen am Start, aber sie lieferte sich einen harten Kampf um den Titel der Bezirksmeisterin. Und sie musste in der letzten Runde mindestens ein Remis gegen den späteren Sieger mit über 1900 DWZ erreichen. Die Analyse ergab im Vorfeld, dass die Farbverteilung wohl für sie sprechen würde, sie bekam Weiß in der letzten Runde und die ELO-Statistik zeigte, dass ihr Gegner mit Schwarz die deutliche schlechtere Performance aufwies. Die Partie war hart umkämpft und endete schließlich mit dem Remis-Endspiel der beiden blanken Könige. Ihr Gegnerschnitt lag auch um ca. 450 Punkte über dem ihrer Konkurrentin, aber am Ende hätten natürlich die Punkte gezählt, da ist das Schweizer System gnadenlos. Aber alles nochmal gut gegangen, sie wurde Bezirksmeisterin und insgesamt Vierte mit 3,5/5.

Auch Friedrich hatte vor der letzten Runde noch mit der Auslosung gehadert, auch er musste gegen einen 1900er ran, auch er brauchte unbedingt noch mindestens einen halben Punkt für die sichere Qualifikation. Bereits nach Runde 3 hatten wir ja dieses Szenario auf der Heimfahrt analysiert und voraussichtliche Schwäche des Gegners bei der Zeiteinteilung thematisiert. Und auch hier sollte es so kommen, mit einem Zeitvorteil von ca. 25 Minuten in einem schwierigen Turmendspiel konnten nicht mehr alle Drohungen pariert werden und es wurde ein wackliger Sieg, aber auch der bringt einen vollen Punkt. So konnte Friedrich am Ende den zweiten Platz erlangen und auch die Qualifikation sichern.

Mit 5 bzw. 6 Qualifikationen haben wir auch die meisten Tickets aller teilnehmenden Vereine für die WJEM gesichert.

Wir danken allen, die unsere Vereinsfarben vertreten haben, gratulieren nochmal unseren Qualifizierten und wünschen schon mal viel Erfolg für die WJEM! (SG)

DVM Tag 2: der erste Sieg, eine deutliche Niederlage und ein langerwartetes Fest

An Tag 2 starteten wir unsere 3. Runde gegen Mülheim, der einzige Gegner, der in der Startrangliste knapp hinter uns lag. Wir hatten uns viel vorgenommen und am Abend vorher noch unser Team mit entsprechendem Material versorgt und die letzten Varianten geprüft. Es traten für uns Finnja, Enya, Alina und Leona an mit dem Wissen, dass dies unsere beste Chance für einen Sieg sein würde. Aber klar waren die Kräfteverhältnisse im Vorfeld nicht, Brett 1 waren wir schwächer, Brett 2 und 3 etwa gleich aber mit DWZ-Nachteil für uns und an Brett 4 stärker aufgestellt. Es sollte sich aber ein Spiel mit klarem Ausgang entwickeln. Unsere Mädels waren motiviert bis in die Haarspitzen und zeigten feines Stellungs- und Taktikgespür.

Als erste siegte Alina auf Brett 3, sie konnte zunächst mit einem Einschlag auf f7 Turm und zwei Bauern gegen zwei Leichtfiguren gewinnen und kurz danach über einen Abtausch eine Ablenkung erreichen, der nochmal eine ganze Figur lieferte. Mit zwei Türmen wurde dann in die bereits arg ramponierte Königsstellung eingedrungen und der gegnerische Monarch mattiert.
Direkt danach konnte ihre Schwester Leona an Brett 4 einen ganzen Punkt vermelden, sie hatte über eine Fesselung die Bauernstruktur der gegnerischen Königsstellung geöffnet, über ein Bauernopfer die gegnerische Dame von der Verteidigung abgelenkt und drohte Matt, was schlussendlich zum Gewinn der gegnerischen Dame und der Partie führte.

Zwischenzeitlich hatte auch Enya die gegnerische Königsstellung gestürmt. Vorher hatte sie sich einen Gambit-Bauern einverleibt, die bessere Stellung erhalten und spielte mit Mehrbauer im Königsangriff. Es folgte der Gewinn eines zweiten Bauern, einer Figur, einer Qualität… und mit Turm und 3 Bauern weniger hatte die Gegnerin genug und gratulierte uns zum ersten Mannschaftssieg im Turnier. Finnja wollte sich aber auch noch beteiligen. Zwischenzeitlich in schwieriger Stellung und mit Minusbauern versehen, verteidigte sie sich zäh gegen die immer wieder neuen Drohungen, errichtete zunächst eine Festung und schaffte es, als erste ihren König an den Ort des Geschehens zu bringen. Diese Aktivität erlaubte ihr dann ein Bauerngewinn und Abtausch aller Figuren, das verbleibende Bauernendspiel konnte sie dann über Erreichen der Opposition ausgleichen und damit ein Remis besteuern. Sie belohnte sich für diese Verteidigungsleistung mit dem ersten Punktgewinn an Brett 1, der Gegnerschnitt an diesem Brett liegt bei knapp über 1800 nochmal 180 Punkte über dem von Brett 2.

Runde 4:

Mit 3-3 Punkten lagen wir im Mittelfeld und wurden in Runde 4 damit von Berlin Kreuzberg gefordert, dem Setzlisten-Primus. Hier war der DWZ-Unterschied nochmal deutlich größer, an einigen Brettern lagen wir mit ca. 600 Punkten hinten. Es spielten bei uns Finnja, Anhelina, Alina und Leona. Leider zeigte uns Kreuzberg auf, was konsequente Chancenverwertung bedeutet. Eigentlich liefen die Partien von uns recht gut an, an allen Brettern hatten wir gute Stellungen erreicht. Aber dann patzen in den Weißpartien zunächst Finnja, dann Alina, beide eigentlich ohne Not und in leicht besserer Stellung. Und die Gegnerinnen spielten die Partien dann auch schnörkellos bis zum Ende und holten konsequent die Punkte.

Anhelina hatte ein Figurenopfer erspäht, bei dem sie sich das Material später mit Vereinfachung wieder zurückholen konnte, aber leider fiel sie wie viele von uns Schachspielern in die „long variation – wrong variation“-Falle. Am Ende der Kombination war eine Verteidigungsmöglichkeit übersehen worden, und damit konnte das geopferte Material nicht zurückgewonnen werden. Den härtesten Widerstand leistete Leona, sie hatte sogar einmal einen Figurengewinn auf dem Brett (leider nicht gesehen), konnte die Partie auch lange offen gestalten, aber auch kam dann ein Fehler inklusive Materialverlust, der nicht mehr kompensiert werden konnte. Aber diese Mannschaftsniederlage war erwartbar und daher auch leicht zu verschmerzen.

Nach dem Abendessen des 2. Turniertages, also nach 4 von 7 Runden, kam dann unser traditionelles Bergfest, das machen wir schon immer, also schon das 2. Mal 😉. Daher wurde das auch vom Team vehement eingefordert, damit es auch tatsächlich stattfindet. Also machte sich der Trainer bei vereisten Straßen auf den Weg in den in der Nähe gelegenen Supermarkt und besorgte das ein oder andere Knabberzeug.

Es war wieder eine nette Zeit, um ein bisschen zu relaxen, ein paar Süßigkeiten zu naschen und sich auf die letzten 3 Runden einzustimmen. Man erfreute sich an den ersten Runden, ließ nochmal die ein oder andere erfolgreiche Partie Revue passieren und hatte einfach einen schönen Abend. Es gab aber auch hier eine Überraschung, die als Alibi-Obst hinzugelegten Äpfel wurden tatsächlich mitgenommen. Darauf hätte ich nie im Leben gewettet 😊.

Der Abend wurde dann klassisch mit der Vorbereitung auf die nächste Runde beendet, zur Runde 5 werden wir gegen Münster antreten, in der Startrangliste zwei Plätze vor uns und damit nicht unschlagbar. Daumen wieder drücken! (SG)

DVM25: Überraschungserfolg gegen Lehrte, Niederlage gegen Leipzig-Lindenau

Der erste Tag ist gespielt und das Team musste heute einmal durch ein Wechselbad der Gefühle.

In Runde 1 wurden wir nach oben gelost und durften gegen den SK Lehrte antreten. An allen Brettern DWZ-Nachteile, ca. 250 Punkte im Schnitt, an Brett 1 eine WCM, die Devise war: Ihr habt kaum eine Chance, also nutzt sie. Und die Mädels sollten liefern.

Es spielten Finnja, Enya, Anhelina und Leona für uns. Nach ca. 1,5 Stunden standen wir an allen Brettern ausgeglichen oder besser, teilweise deutlich. Und dann kamen die ersten Ergebnisse, Anhelina konnte einen Fehlzug ihrer Gegnerin in ausgeglichener Stellung zu einem vollen Punkt umwandeln und uns in Führung bringen. Zu dem Zeitpunkt stand Enya schon klar auf Sieg und brachte diesen auch sicher nach Hause, wir führten 2-0 und der erste Mannschaftspunkt war in der Tasche. Ein durchaus unerwarteter Zwischenstand und bereits ein Erfolg! Leider schenkte Leona danach ihrer Gegnerin den vollen Punkt, als sie eine Figur ungedeckt ließ und diese eingesammelt wurde. Damit lagen unsere Hoffnungen auf Finnja, die ihre auch über 300 DWZ-stärkere Gegnerin zwischenzeitlich am Rande der Niederlage hatte. Ein fehlerhafter Abtausch ließ die Stellung zunächst in den Ausgleich kommen und im Dame-Turm-Endspiel, bei vielen gegnerischen Drohungen, wurde nach 4 ½ Stunden ein Zwischenzug übersehen, der am Ende leider den ganzen Punkt für Lehrte brachte. Eine sehr unglückliche Niederlage an Brett 1 aus unserer Sicht, und Lehrte konnte mit den 2-2 mehr als zufrieden sein.  Da war die ganz große Überraschung drin!

Runde 2 ging es mit der Besetzung Enya, Anhelina, Alina und Leona gegen Leipzig Lindenau.

Leona erarbeitete sich an Brett 4 schnell erste Vorteile, die sie sukzessive in Materialgewinn umwandelte. Am Ende waren es Turm und Springer glatt mehr, und ihre Gegnerin wollte sich das nicht mehr zeigen lassen und gab auf. An Brett 3 ging es dafür leider in die andere Richtung, Alina war in eine unangenehme Fesselung geraten, die am Ende zu Materialverlust führte. Dieser ließ sich auch nicht kompensieren und damit stand der Ausgleich zum 1-1 fest. Enya konnte gegen ihre deutlich DWZ-stärkere Gegnerin das Remis festhalten, auch wenn sie einige kritische Stellungen überstehen musste. Damit lagen unsere Hoffnungen auf Anhelina, aber dieses Mal konnte sie ihre erneut 260 DWZ-Punkte stärkere Gegnerin nicht überwinden. Sie spielte lange stark mit, musste aber dann doch erst einen Bauern, dann einen zweiten und am Ende die ganze Partie abgeben. Damit ging der zweite Mannschaftskampf knapp mit 1,5 – 2,5 verloren.

In Summe war das ein erfolgreicher erster Tag, wir spielten beide Partien auf Augenhöhe mit und brauchen uns hier nicht zu verstecken. Die Mädels holen deutlich mehr Punkte bisher als uns die Gewinnerwartung zugestehen möchte, das Team ist also schachlich gut aufgelegt. Heute geht es in Runde 3 zunächst gegen die Mannschaft aus Mülheim-Nord. Wir drücken weiter die Daumen! (SG+SM)

Wer übrigens die Spiele direkt in lichess verfolgen will: https://lichess.org/broadcast/deutsche-vereinsmeisterschaft-2025-u20w/round-3/ZZFfoeBE#overview

 

DVM – es kann losgehen

Die ersten Etappenziele sind erreicht. Ankunft am Bahnhof, mit Weckzeiten von teilweise 4.30 Uhr war das schon hart, entsprechend müde sind unsere Spielerinnen auch gerade.

Nachdem der erste Zug ohne Ankündigung einfach nicht vorbeikam (vorher abgebogen?), hatte die Anreise dann doch noch recht gut geklappt. Im ICE konnten wir auch unser Zugdurchsage anbringen, dass wir als Team unterwegs zur Deutschen Meisterschaft sind und man gerne auf ein Spiel vorbeikommen könne.

Dieses Jahr war das ein voller Erfolg, wir hatten teilweise für Stau im Gang an unserem Tisch gesorgt (siehe Bild), ein zweites Brett musste von einem Mitreisenden (auf dem Weg zu einem anderen Turnier) her, ein (Ex-)Spieler aus Ulm wurde wieder auf den Geschmack gebracht, einem Mädchen und ihrem Vater wurde ein Stuttgarter Verein empfohlen. In Summe wurden ca. 12 Partien gespielt, und wir haben viel Werbung gemacht.

Die Ankunft war dann nochmal mit einem Fußmarsch von ca. 3 km versehen, Schach ist also doch ein Bewegungssport 😊. Das Gepäck wurde allerdings von den Schachfreunden aus Lehrte geliefert, die bisher eine sehr gute Turnierorganisation hinlegen.

Inzwischen sind die Diskussionen über die Bettenverteilung beendet, das erste Abendessen ist eingenommen (lecker), das Teamfoto wurde gemacht, wir haben wahrscheinlich wieder die schönsten Hoodies 😉 und die Aufstellung für das erste Spiel steht, die Betreuerbesprechung haben wir hinter uns und jetzt sind wir ausgelost gegen den Gastgeber Lehrte.

Wir sind inzwischen in der Setzliste wieder auf Rang 9 angekommen und freuen uns auf den Turnierstart.

Eine interessante Graphik über die teilnehmenden Vereine (blau) und den Spielort (rot) sieht man hier, wir sind definitiv der Verein mit der weitesten Anreise bei der U20w, ein klares Zeichen für unsere motivierten Spielerinnen, die unabhängig vom Spielort auf die DVM wollen.  (SG)

Drückt uns die Daumen und fiebert mit, hier könnt ihr unsere Ergebnisse verfolgen: https://www.deutsche-schachjugend.de/2025/dvm-u20w/

 

DVM 2025 – wir kommen…

Wir befinden uns zwischen Weihnachten und Neujahr. Und der ganze Schachverein macht Ferien. Der ganze Schachverein? Nein! Ein mit hochmotivierten Spielerinnen besetztes Team hört nicht auf, der Schachpause Widerstand zu leisten.

Und so fahren wir auch dieses Jahr wieder auf die deutschen Vereinsmeisterschaften, um die Fahne des SV Nürtingen hochzuhalten und uns mit den Spitzenteams aus Deutschland zu messen. Dieses Jahr geht es für uns nicht auf die U16w – hier hatten wir uns ja leider nicht qualifizieren können. Aber für das Team war es keine Frage, dass wir als Ersatz auf die U20w fahren werden, hier kann man ohne Qualifikation sich direkt um einen Platz bewerben. Die Motivation und die Einsatzbereitschaft unserer Spielerinnen ist also schon mal hervorragend.

Wir sind also dieses Jahr durchschnittlich vermutlich noch jünger als unsere Gegnerinnen im Vergleich zum letzten Jahr.

Die Kadermeldung sieht uns daher im Moment auch eher am Tabellenende, wir werden schauen müssen, wie stark unsere Gegnerinnen tatsächlich ans Brett kommen. Zwischen bester Aufstellung gemäß Kaderankündigung und angereister Mannschaft kann es ja noch zu Abweichungen kommen.

Aber wer sind sie denn nun, unsere fleißigen Spielerinnen? Wir haben sowohl das komplette Team aus 2024 wieder dabei und können zusätzliche Verstärkung melden, sowohl bei den Spielerinnen wie auch im Trainerstab.

Es spielen:

  • Finnja Gold
  • Enya Wang (Gastspielerin aus Schönaich)
  • Anhelina Stepanova (neu im Team)
  • Leona Lohmüller
  • Alina Lohmüller

Vorbereitet werden die fünf von den beiden (!) Trainern Stefan Gold und Michael Doll und zusätzlich betreut von Melanie und Michael Lohmüller.

Die DVM wird dieses Jahr in Rotenburg (Wümme) stattfinden, wir haben ein Doppelturnier vor Ort, U20w und U20. In 3 ½ Tagen gilt es wieder sieben Runden zu spielen, das Turnier startet am 27.12., mit An- und Rückreise geht es am 26.12. sehr früh los und wir kommen am 30.12. gegen Mitternacht zurück. Es wird also wieder ein knackiges Programm, letztes Jahr wurde die Rückreise auch für den ein oder anderen Power-Nap genutzt 😊.

Das Turnier könnt ihr hier verfolgen:
https://www.deutsche-schachjugend.de/2025/dvm-u20w/

Und hier der direkte Link auf unsere Mannschaft: https://www.deutsche-schachjugend.de/2025/dvm-u20w/sv-nuertingen-1920/

Aus Rotenburg wird dieses Jahr auch der Livestream der deutschen Schachjugend für alle DVMs gezeigt, zusätzlich wird typischerweise auch direkt in lichess oder vergleichbaren Portalen ein Livestream gebracht. Es werden auch dieses Jahr alle Partien übertragen, ihr könnt also live dabei sein.

Nun gilt es gesund zu bleiben, die letzten Trainingseinheiten abzuholen, und in wenigen Tagen geht es dann los.

Und für euch da draußen heißt es natürlich Daumen drücken und mitfiebern! Und unsere Spielerinnen freuen sich natürlich immer über Grüße aus der Heimat! (SG)