Erfolgreiche Nürtingerinnen und Nürtinger bei der KJEM 2025/2026 in Plochingen

Am Samstag, den 6. Dezember 2025, fand in Plochingen die Kreisjugendeinzelmeisterschaft 2025/2026 des Kreisjugend Esslingen/Nürtingen statt. Für den SV Nürtingen gingen zahlreiche Nachwuchsspielerinnen und -spieler an den Start und vertraten den Verein in mehreren Altersklassen.

In der Altersklasse U10 waren zwei von uns vertreten. Besonders hervorzuheben ist dabei Linda Uhlmann, die den Titel der Kreismeisterin U10 weiblich errang. Ebenfalls in der U10 am Start war Lionel Schwemm, der sich in einem großen und leistungsstarken Teilnehmerfeld behauptete und wertvolle Turniererfahrung sammelte.

Sehr erfolgreich verlief das Turnier aus Nürtinger Sicht auch in der Altersklasse U12. Kyryl Kuksa spielte ein starkes Turnier und erreichte mit seiner Punktzahl einen hervorragenden zweiten Platz, womit er sich den Vize-Kreismeistertitel sicherte. Leona Lohmüller komplettierte das Nürtinger Aufgebot in dieser Altersklasse und zeigte ebenfalls eine engagierte Leistung im Wettbewerb.

In der U14 nahmen Alina Lohmüller und Marco Schwemm für den SV Nürtingen teil. Beide stellten sich der starken Konkurrenz und nutzten das Turnier, um weitere wichtige Wettkampferfahrungen auf Kreisebene zu sammeln.

Besonders erfreulich waren schließlich die Ergebnisse in der Altersklasse U16. Hier spielte der SV Nürtingen ganz vorne mit: Friedrich Seischab erreichte einen ausgezeichneten zweiten Platz und wurde damit Vize-Kreismeister seiner Altersklasse. Ebenfalls auf dem Podest landete James Wang, der sich mit einer starken Turnierleistung den dritten Platz sichern konnte. Darüber hinaus waren Fabian Tapp, Ravichandra Anantatmakula und Kaan Aslan für den SV Nürtingen am Start und trugen mit ihren Partien zu einem geschlossenen und engagierten Mannschaftsauftritt des Vereins bei.

Mit einem Kreismeistertitel, zwei Vize-Titeln sowie einem dritten Platz unterstreichen die Nürtinger Nachwuchsspielerinnen und -spieler einmal mehr die erfolgreiche Jugendarbeit des Vereins, insbesondere für unsere jungen Mädels. Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmenden zu ihren Leistungen. (CF)

Nürtingen 2: glücklicher Sieg gegen Metzingen

Die Nürtinger Zweite brauchte in Metzingen Fortuna für den Sieg. Timo Schweizer holte ein starkes Remis gegen einen deutlich stärkeren Gegner. Wie sich am Ende herausstellte, war dies das einzig Zählbare der Schwarzspieler an diesem Tag.

Julian Stehr brachte die Gäste nach einem erfolgreichen Königsangriff in Führung, die Friedrich Seischab ausbaute, da sein Kontrahent in eigentlich ausgeglichener Stellung den Faden verlor. Genau so ging es aber auch Jürgen Zink und Wolfgang Kudlich auf Gästeseite, die ihren Kontrahenten die Hand reichen mussten.

Die erneute Nürtinger Führung dann am Spitzenbrett als der Metzinger in Remisstellung die Zeit überschritt. Noch einmal glich Metzingen aus, Heiko Schmidt konnte die Partie mit Dame gegen zwei Türme plus Mehrfigur nicht mehr halten.

Julian Theissler gewann dann die letzte Partie des Tages. Nach einem Qualitätsopfer drang er mit dem König auf dem Damenflügel ein und drohte unparierbar mit Umwandlung zur Dame. Insgesamt ein glücklicher Sieg für die Gäste, die am kommenden Spieltag Spitzenreiter Neckartenzlingen zum Derby erwarten. (WK)

Rochade Metzingen – SV Nürtingen II 3,5:4,5

Mörsch – Gündogdu 0:1, Votko – Zink 1:0, Va.Taras – Seischab 0:1, Vl.Taras – Kudlich 1:0, Winter – Theissler 0:1, Weitmann – Schmidt 1:0, A.Taras – Stehr 0:1, Jennes – Schweizer 0,5:0,5

Nürtingen 3: Nichts zu holen gegen Plochingen 1

Am heutigen Spieltag traf unsere dritte Mannschaft auf den letztjährigen Landesligisten Plochingen 1. Nach der Niederlage zuletzt wollte das Team wieder stabiler auftreten und wieder gute Partien gegen einen nominell deutlich stärkeren Gegner zeigen.

Den Auftakt machte Tim der seine Partie sehr solide aufbaute und die Stellung mit Schwarz schnell ausglich. Beide Spieler fanden keine realistischen Chancen auf Vorteil und einigten sich daher folgerichtig auf ein friedliches Remis.

Oskar erwischte nach ausgeglichener Eröffnungsphase einen unglücklichen Tag. Zwei Fehler im Mittelspiel eröffneten dem Gegner taktische Möglichkeiten, die dieser konsequent nutzte. Trotz aller Bemühungen gelang es Oskar nicht mehr, die Partie ins Gleichgewicht zurückzuführen, und er musste sich im Endspiel geschlagen geben.

Sebastian kam zunächst gut aus der Eröffnung, doch ein zu passiver Springerzug räumte seinem Gegner die Möglichkeit zu einem starken Angriff ein. Von diesem Moment an war Sebastian größtenteils mit Verteidigung beschäftigt. Einige weitere Ungenauigkeiten besiegelten schließlich den Verlust seiner Partie.

In Hendriks Partie entwickelte sich relativ schnell eine komplizierte Position. Ungenauigkeiten auf beiden Seiten resultierten schließlich in einer Stellung, in welcher der Plochinger zwar einen Qualitätsvorteil, Hendrik dafür einen starken Angriff besaß. Da dies jedoch beidseitig nicht zu einer Gewinnstellung führte, einigte man sich schließlich auf ein Remis.

Tobias profitierte früh von einer gegnerischen Ungenauigkeit und erspielte sich eine aktive und leicht vorteilhafte Stellung. Sein Angriff war vielversprechend, doch sein Gegner verteidigte umsichtig und ließ keine entscheidenden Durchbrüche zu. Mit zunehmender Zeitnot auf beiden Seiten und einer dann ausgeglichenen Position einigte man sich schließlich auf ein Remis.

Max lieferte sich zunächst eine kleine Theorieschlacht in der Eröffnung, die sein Gegner knapp für sich entschied. Dieser erspielte sich daraufhin die bessere Position, gab diesen Vorteil aber im Endspiel durch einen ungenauen Königszug wieder her. Dennoch gelang es ihm am Ende, die Partie zu seinen Gunsten zu entscheiden, sodass Max die Niederlage akzeptieren musste.

James feierte sein Debüt in der dritten Mannschaft – und das überzeugend. Gegen eine starke Gegnerin, die man noch aus der Vorsaison kennt, verlor er zwar im Mittelspiel eine Qualität, doch seine anschließende Verteidigungsleistung war exzellent. Mit präzisen Zügen baute er eine stabile Festung auf, die die Gegnerin nicht durchbrechen konnte. Die logische Folge: ein stark erkämpftes Remis.

Stefan kam in eine passive Stellung und verlor in einer fehlerhaften Zugfolge einen Bauern. Im Endspiel brachten nach einem interessanten Abtausch beide Spieler jeweils einen Freibauern zur Umwandlung. Im Damenendspiel konnte sich Stefan bei inzwischen 2 Minusbauern in Dauerschach retten.

Mit mehreren hart erkämpften Remis und einigen unglücklichen Partieverläufen zeigte die Mannschaft insgesamt eine ordentliche Leistung. Zwar blieb der große Mannschaftserfolg aus, doch insbesondere die kämpferische Einstellung stimmt. (TW)

SV Nürtingen III – SF Plochingen 2,5:5,5

S.Gold – Schwilk 0,5:0,5, Stoll – Eitel 0:1, Pakieser – Paschitta 0,5:0,5, Wiesner – Fendel 0,5:0,5, Bentsche – Krüger 0,5:0,5, Kocserha – Bauer 0:1, Wang – Levchenko 0,5:0,5, Langer – Ramadani 0:1

Mit Kampfgeist trotz Unterzahl zum verdienten 4:4-Remis

Der längste Schachwettkampf, den Nürtingen in den letzten Jahren bestritt fand gegen den Verbandsliga-Aufsteiger in Göppingen statt. Das Match hatte alles an Dramatik zu bieten. Nach sechs Stunden Spielzeit war zudem etwas Glück dabei, zumal die Chancen hin und her wechselten. Dass es am Ende ein 4:4-Unentschieden geben würde war zu keinem Zeitpunkt absehbar.

Eine Krankmeldung am Sonntagmorgen ist für jeden Mannschaftsführer nahezu ein Albtraum, zumal es kaum eine Möglichkeit gibt einen Ersatzspieler noch zu nominieren. So reisten die Schachspieler aus der Hölderlinstadt nach Göppingen mit einem Minuspunkt an, um gegen die junge Aufsteigertruppe zu bestehen. An diesem fehlenden Brett 3 hätten die Gäste darüber hinaus noch die weißen Steine geführt, alles andere als gute Voraussetzungen für den Wettkampf. Dieser gestaltete sich zugleich äußert kampfbetont. Claudius Mehne opferte in der Eröffnung einen Bauern für Initiative und freies Figurenspiel und bot daneben noch ein zweiten an. Nicht so gut aus der Eröffnung kam Stefan Auch während sich Andreas Rohr gleich einem Bauersturm am Königsflügel erwehren musste.

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